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16 x zum Himmel und zurück


Pelles Vater ist gestorben. Ein Jahr ist das nun her, und noch immer ist sehr viel Traurigkeit in ihm, und auch in seiner Mutter. Davon erzählt das Buch „16x zum Himmel und zurück“ (Briefjes voor Pelle) Ein Jahr ist seit dem Tod des Vaters vergangen, Pelle ist nun 12 Jahre alt - da gibt ihm die Mutter einen Kasten voller Briefe. Der Vater schrieb sie mit dem Wunsch, Pelle solle sie ein Jahr nach seinem Tod erhalten und immer nur einen Brief pro Woche öffnen. Im ersten Brief steht einfach nur „Hallo Pelle“. Aber dann folgen richtige Aufgaben, Herausforderungen, Abenteuer. Die Briefe spenden Trost. Sie helfen Pelle aber ebenfalls, aktiv ins Leben zurückzufinden. Erzählt aber wird gar nicht nur von diesen Briefe. Autorin Marlies Slegers (*1965) erzählt außerdem von Freundschaften, die sich verändern. Pelle selbst ist hochbegabt, was an sich keine Rolle spielt. Er kann sich halt - das konnte sein Vater ebenfalls - Sachen einprägen, die er nur einmal gesehen oder gehört hat. Nur hilft ihm das nicht bei seiner Trauer und er hat fatalerweise von seinem Vater gelernt, dass ein Junge nicht weint, sondern die Zähne zusammenbeißt. So denkt Pelle manchmal - wenn er eigentlich weinen will - krampfhaft an etwas Anderes - und unterhält dabei Leser oder Leserin mit einigem unerwarteten Wissen. Ein Buch, das sich sehr berührend liest und zu guten Gesprächen führen kann. Wunderbar, sehr intensiv - das Leben geht weiter, es kann sogar schön sein.

Altersempfehlung: ab 10 Jahren


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Autor:in Mechthild Goetze
Bibliothekarin und ziemlich beste Literaturkennerin/vermittlerin